Über uns

Wie alles begann…

Barthel Wirth (genannt „de Battel“) meldet am 1. Mai 1964 im Rathaus Ober-Ramstadt ein Gewerbe an. Er nennt es „Maschinensetzerei Barthel Wirth“. Ganz genügsam wird im Heizungskeller des Wohnhauses in der Adam-Rückert-Str. 10 eine „Linotype Setzmaschine“ installiert. Fortan werden damit Schriftzeichen in einer Zeile gegossen und im Lohnsatz an namhafte Druckereien geliefert. Der Auftragseingang erfordert bald größere Arbeitsräume. In der Steinackerstr. 77 werden sie gefunden und angemietet. Mittlerweile sind drei Bleisetzmaschinen im Einsatz.

Umzug in die eigenen vier Wände… 1972 bietet sich die Möglichkeit, das eigene Grundstück zu bebauen. Die Baugenehmigung wird beantragt und ab Januar 1973 arbeiten in der Steinackerstraße 63 an sechs Setzmaschinen insgesamt 13 Mitarbeiter in zwei Schichten. Der Ruf nach Fotosatz wird immer lauter. Um konkurrenzfähig zu bleiben, wird 1978 die erste Fotosatzanlage angeschafft. Ab jetzt ist der Fortschritt der Technik nicht mehr aufzuhalten. Eine modernere „Linotronic 300“ mit Laser-Belichter folgt.

Die Firma wächst und gedeiht…

Als sich Anfang der 90er Jahre Druckereibesitzer Rudolph Schmitzer (genannt „Drucker Rudi“) entschließt, sich in den Ruhestand zu verabschieden, übernimmt Barthel Wirth seine Druckerei. Dies bietet sich an, da Sohn Gerd Wirth 1988 seine Druckerlehre erfolgreich abgeschlossen hat.

Mit der Übernahme wird gleichzeitig in eine neue Druck- und Schneidemaschine investiert. 1995 wird der erste Mac von Apple installiert. Der Auftragseingang entwickelt sich positiv und 1998 kommt eine weitere Druckmaschine von Heidelberg hinzu. Erweitert wird der Maschinenpark auch in der Weiterverarbeitung – und zwar 2004 mit einer Falzmaschine. Eine spezielle Nummeriermaschine, auf der gleichzeitig auch perforiert, genutet und geschlitzt werden kann, wird ebenso angeschafft.

Zum 1. März 2001 übergibt Barthel Wirth die Geschäfte an Gerd Wirth. 2005 wechselt Maria Wirth von der Firma Hofferbert (Spritzguss-Technik) ins Unternehmen und managt fortan das Büro, das bisher von der Seniorchefin Gerda Wirth geleitet wurde. Maria Wirth bildet sich nebenbei ständig weiter. Sie ist mittlerweile zertifizierter Hoistic-Coach und kann bei vielen Fragen des Lebens helfen - sowohl im geschäftlichen wie auch im privaten Bereich.

Investitionen sichern Zukunft…

Im Bereich Satz und Gestaltung wird kontinuierlich in Programme und Rechner investiert, um auf dem neuesten technischen Stand zu bleiben. Eine große Errungenschaft ist 2008 eine Broschürenstraße von Horizon. Seitdem werden alle entsprechenden Produkte im eigenen Haus geheftet.

Im Bereich Digitaldruck haben wir mit unserem System von OKI bereits ein Jahr zuvor Maßstäbe gesetzt. DIN A 3 im Überformat digital zu bedrucken, ist seither ebenso Standard bei uns, wie Grammaturen bis 330 Gramm zu verarbeiten. Diese Spezifikation besitzen wir als Fachbetrieb - viele andere können das nicht leisten. 2010 haben wir nachgelegt. Unsere neue OKI kann das, was die alte auch konnte, nur noch viel mehr - auch Banner bis zu 1,20 Meter zu drucken, schaffen wir heute damit spielend.

Auch unser Auftritt nach außen hat sich verändert. Unser Logo haben wir gemeinsam 2007/2008 im Haus neu entwickelt. Der Internetauftritt erhielt ein Relaunch - das gesamte Erscheinungsbild der Druckerei ist heute einheitlich und zeitgemäß.

2013 haben wir uns für eine größere Schneidemaschine vom Marktführer Polar entschieden. Durch neue Technik und Robustheit gehen die Arbeiten zügiger und in anderen Stückzahlen voran. Auch das war definitiv die richtige Entscheidung.

Aber auch das gehört zu uns: Unser Oldie, ein Heidelberger Tiegel Baujahr 1956, ist bis heute kontinuierlich im Einsatz, wenn geprägt, gestanzt, genutet, geschlitzt oder perforiert wird.

Jubiläum - 50 Jahre Druckerei Wirth...

Ein halbes Jahrhundert ist vergangen seit Barthel Wirth das Unternehmen gegründet hat. Am 1. Mai 2014 feiert die Druckerei ihren 50. Geburtstag. Darauf sind wir sehr stolz. Unsere Investitionsbereitschaft ist nach wie vor hoch, denn nur mit den modernsten Maschinen können wir die Qualität sicherstellen, für die unser Haus bekannt ist.